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| Herkunft: | Umgebung des "Laguna de los Patos", Cumaná im nordöstlichem Venezuela |
| Biotop: | Ruhige Fließgewässer, teilweise sogar Brack- oder Abwässer. |
| Temperaturen: | 20 - 28°C |
| pH-Wert: | 6,00 - 8,50 |
| Gesamthärte: | dH bis 30° |
| Karbonathärte: | -- |
Endlers Guppy unterscheidet sich vom Gewöhnlichen Guppy durch die Farbe der Männchen, den Bau des Gonopodiums, sowie einen leichten metallischen Schimmer bei den Endlers Guppy-Weibchen. Wie der Gewöhnlichen Guppy weist Endlers Guppy einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Die Weibchen sind größer als männliche Guppys und erreichen eine Standardlänge von etwa 2 bis 2,9 cm. Sie sind schlicht gräulich-beige gefärbt und kräftig gebaut. Geschlechtsreife Weibchen weisen einen deutlich erkennbaren Trächtigkeitsfleck auf. Die Flossen sind nicht ausgezogen.
Männliche Endlers Guppy werden nicht mehr als 1,5 bis 1,96 cm lang. Wie beim Gewöhnlichen Guppy können einige Flossenstrahlen der Rücken- und der Schwanzflosse verlängert sein. Zudem sind sie durch allerlei Flecken und Bänder bunt gemustert. Charakeristich ist ein schwarzes Band in der Körpermitte.
Der Japan Blue ist in Asien auch als Aquamarin bekannt.
Der Original Japan Blue in Japan ist mittelgross und kommt gewöhnlich als Schleierschwanz vor. Die Dorsale ist gewöhnlich klein. Er reift schnell heran und hat ein kurzes Leben, nur etwa ein Jahr. In Japan ist eine Variante mit völlig blauen Flossen aufgetaucht. Es wird gesagt, von ihm stamme der Lazuli, ein weiterer Stamm dieser Bibliothek, ab. Sobald der wilde Japan Blue entdeckt war, begannen die Japaner, seine Gene in ihre Fische zu überführen. Yoshiki Tsutsui entwickelte den Topaz Stamm (RRE Albino Japan Blue Neon Tuxedo) aus dem Japan Blue.
Es gibt drei genetische Merkmale, die den Japan Blue einzigartig machen. Zuallererst scheint es da ein Gen zu geben, das dem Japan Blue eine grössere Dichte blau reflektierender Zellen verleiht, die Iridophoren. Diese geben dem Guppy sein bekanntes metallisches Aussehen. Das zweite Merkmal ist mit dem ersten eng verwandt. Der Japan Blue scheint ausschliesslich, ausgenommen der Vorderkörper, blaue Iridophoren zu besitzen, keine weissen, silbernen oder iridisierenden Iridophoren. Schliesslich scheinen in dieser Körperhälfte keine Pigmentfarbzellen vorzukommen. (TEs gibt einen Lazuli Stamm, dem nachgesagt wird, dass er vom Japan Blue abstammt.)
Auf Grund der interessanten Genetik macht es Spass diesen Guppy zu züchten. Durch ein Crossover ist eine x-gebundene Art entstanden, aber für gewöhnlich befindet sich das Japan Blue Gen auf dem Y-Chromosom. Es ist ziemlich eng mit der geschlechtsbestimmenden Region des Y-Chromosoms verbunden, und das Merkmal wird direkt vom Vater zum Sohn vererbt.
Wenn man den Japan Blue kreuzt (y-gebundenes Japan Blue Männchen mit einem Nicht-Japan-Blue Weibchen), trüben die x-gebundenen Farben die Reinheit des Japan Blue. In der F2-Generation erscheinen wieder „reine“ Japan Blues. Das lässt darauf schliessen, dass das Gen co-dominant mit anderen Farben ist, oder leicht durch andere Farbgene beinflusst wird (Epistasie). Und wenn ein x-gebundener Japan Blue in heterozygoter Form vorliegt, bilden sich intermediäre Farben oder Muster.
Doppelschwerter haben verlängerte Flossenstrahlen an der oberen und unteren Kante der ovalförmigen Schwanzflosse. Ebenso ist die Rückenflosse verlängert. Oftmals findet man besonders schöne Exemplare in diesem Stamm. Die Tiere sind besonders langlebig, vital und ihre Lebenserwartung beträgt zwei bis drei Jahre.
Diese Deckfarbe lässt sich am Besten als eine überwiegend metallisch grüne Farbe, mit einem mäanderförmigen (abgeleitet aus einem Begriff aus der Kunst = wellenförmiges Linienornament oder Zierband) Muster beschreiben. Aus der einzigen existenten Beschreibung (vielleicht kann jemand den Original Text einfügen) ist zu erlesen, das ein "Pfauenauge" (schwazer Fleck mit schillerndem Rand) auf dem Schwanzstiel vorhanden ist. Die vordere Körperhälfte soll mit schwarzen Punkten durchzogen sein. Die Pallette der Flossenfärbung reicht von Weiß-, Gelb-, Rot-bis hin zu Blautönungen (oft sehr pastellfarbig) mit einem schwarzen Saum an den aüßeren Flossenrändern.
Echte Wiener Smaragd, wie damals in der Ersterscheinung dieser Deckfarbe, sind nur noch relativ selten zu sehen. Dieser Stamm ist in verschiedenen Standardformen in seiner Ursprungsform anzutreffen, qualitativ gut jedoch nur noch als Untenschwert oder Doppelschwert
Die Männchen sind kleiner als die Weibchen, Männchen erreichen bei prächtiger Färbung in Grün- und Orangetönen bis zu 3cm Länge, sie bilden ab etwa der dritten Lebenswoche das Gonopodium aus. Hierbei handelt es sich um das Begattungsorgan der Männchen, welches sich aus den mittleren Afterflossenstrahlen bildet. Die recht farblosen Weibchen werden bis zu 4cm groß und sich am "Trächtigkeitsfleck" gut zu erkennen.